Ausland

Türkei beruft Schweizer Botschafter an die Matte

Das türkische Außenministerium hat nach der Erstürmung des Hauptquartiers der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf durch Mitglieder und Anhänger der Terrorgruppe PKK den vorläufigen Staatsanwalt der Schweizer Botschaft in Ankara einbestellt.

Die tolerante Haltung der Schweizer Behörden gegenüber PKK-Anhängern erlaubte es ihnen, am 9. November gewaltsam in das Gebäude einzudringen, erklärte der türkische Außensprecher Tanju Bilgiç.

Er betonte, dass trotz der anhaltenden Bemühungen der Türkei in Ankara und der Schweiz PKK-Anhänger seit langem Propagandaveranstaltungen und Proteste dort abhalten, wo sich die diplomatischen Vertretungen der Vereinten Nationen und der Türkei befinden. Es werden Bilder ihres Terrorführers und der Gruppe gezeigt, ohne dass die Schweizer Behörden Vorkehrungen treffen.

„Die legitime Erwartung unseres Landes und unserer in der Schweiz lebenden Bürger ist, dass die Schweizer Behörden die schwarze Propaganda der PKK und alle Arten von Aktivitäten und Aktionen der PKK in der Schweiz verhindern, wo die armenische Terrororganisation ASALA auch die Mitarbeiter unseres Generalkonsulats in Genf getötet hat“, sagte Ankara.

Ankara betonte, dass die Türkei von der Schweiz, die internationale Organisationen beherbergt, erwartet, dass sie ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt, die Propagandaoperationen der tödlichen Terrororganisation einstellt und zur internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus beiträgt.

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