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McDonald’s Schweiz kauft lokale Pommes von Frigemo AG

Im schweizerischen Cressier verarbeitet die Frigemo AG zwölf bis fünfzehn Tonnen Kartoffeln pro Stunde zu Pommes Frites. Vieles davon landete in den Fritteusen von McDonald’s Schweiz. „Seit der Gründung von McDonald’s in der Schweiz, also seit 45 Jahren, beziehen wir unsere Pommes bei frigemo“, sagt Rainer Rufer, Abteilungsleiter Einkauf, Qualität und Umwelt bei McDonald’s Schweiz. Im vergangenen Jahr kaufte McDonald’s rund 15.200 Tonnen verarbeitete Kartoffeln von frigemo. „Schweizer Qualität ist uns wichtig“, sagt Rainer.

Das schlechte Sommerwetter wirkte sich in diesem Jahr jedoch deutlich auf die Ernte aus. Große Niederschlagsmengen, heftige Regenfälle und Hagelstürme haben die Ernten beeinträchtigt. Wuchsrisse, Schorf, Hohlräume und verminderte Lagerfähigkeit stellen auch Verarbeiter vor besondere Herausforderungen. Aus qualitativer Sicht sind die produzierten Pommes perfekt, wie Urs Vollmer, Mitglied der Geschäftsleitung von frigemo, festhält.

„Die Chips können jedoch in einigen Fällen leichte optische Defekte aufweisen und sind etwas kürzer als üblich.“

Schlechte Anbaubedingungen haben bei der Sorte Innovator zu einem Ernterückgang von rund 25 Prozent geführt. Gleichzeitig ist der Preis für Kartoffeln in diesem Jahr höher, um die Verluste für die Landwirtschaft auszugleichen.

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