Technologie

Diese KI malt Gemälde, die 10.000 US-Dollar wert sind

Die Kunst ist eine der letzten Instanzen, in denen Menschen sich einen Vorspung gegenüber Algorithmen und Künstlicher Intelligenz (KI) einräumen. Doch das könnte sich bald ändern. Ende Oktober geht beim Auktionshaus Christie’s das erste Gemälde einer KI in die Verkauf. Erwarteter Preis: 7.000 bis 10.000 US-Dollar.

Kennst du Edmond de Belamy? Nein? Dann musst du dir trotzdem keine Sorgen machen. Sein Familienstammbaum reicht zwar bis in 14. Jahrhundert zurück – doch die Familie „de Belamy“ ist frei erfunden.

Sie entstammt den Gehirnen der französischen Künstler-Gruppe Obvious. Die Künstler rund um Hugo Caselles-Dupré haben ein spannendes Experiment aufgesetzt, das in der Kreativ-Branche viele Gegner haben dürfte: eine KI, die Gemälde erstellt.

Ein Gemälde bitte, liebe KI!

Herausgekommen ist dabei eine Reihe an Porträts der fiktiven „de Belamy“-Familie. Das erste Exemplar – das Porträt von Edmond de Belamy – wird zwischen dem 23. und 25. Oktober beim Auktionshaus Christie’s versteigert.

Die Kunst-Experten gehen davon aus, dass das Gemälde der KI einen Preis zwischen 7.000 und 10.000 US-Dollar erzielen wird. Es ist schließlich das erste seine Art.

BOOM! The first auction of an artwork created by an artificial intelligence will be hold in New York by @christiesinc in October. The artwork presented is Edmond de Belamy, by Obvious. . . https://www.christies.com/features/A-collaboration-between-two-artists-one-human-one-a-machine-9332-1.aspx?sc_lang=en#FID-9332 . . New York – October 23/25 . . #Art #artwork #artworks #cryptoart #artcurator #artsy #arts #arty #instaart #contemporaryart #contemporarypainting #artificialintelligence​ #AIrtist​ #Artist ​#Painting​ #paint #painting #artgallery #newart #arts​ ​#aivision #aigeneration #curator #creation #newgeneration #artcurator #artgalerie #new #inspiration

A post shared by OBVIOUS (@obvious_art) on Aug 20, 2018 at 10:00am PDT

Lernen von den Großen

Die Grundlage für die Gemälde der Künstlichen Intelligenz ist ein zweiteiliger Algorithmus. Dieser wurde von den Künstlern im ersten Schritt mit mehr als 15.000 Porträts aus den vergangenen 600 Jahren gefüttert.

Im zweiten Prozessabschnitt erstellt dann der Generator Gemälde, die zum Stil der damaligen Epoche am besten passen. Übrigens: Während der Arbeit mit der KI haben Caselles-Dupré und seine Kollegen festgestellt, dass Porträts deutlich leichter zu imitieren sind als Landschaften oder Akt-Gemälde.

Auch interessant:

  • Start-up-Check! Apic.ai verhindert mit KI das Bienensterben
  • Wie Sprachsuche funktioniert und was KI nicht ist
  • Nur 2 Prozent der Marketer nutzen KI für bessere Kundenerlebnisse
  • Der Wettlauf um die AI-Vorherrschaft

Lesen Sie auch

Der deutsche Staat verbietet Office 365 für Schulen wegen AVG

freie-admin

Nächste Version macOS erhält separate Apps für Apple Music und Podcasts

freie-admin

Start-up-Check! Trinamix macht Smartphones zum Lebensmittellabor

freie-admin

Kommentieren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.