Politik

Der Bundesrat ab 2019: Katholiken übernehmen die Mehrheit – Grossstädte sind in der Landesregierung nicht vertreten

Mit Viola Amherd und Karin Keller-Sutter bilden im Bundesrat neu die Katholiken eine Mehrheit in der Regierung, nachdem vor wenigen Jahren noch die Protestanten in der Überzahl gewesen waren.

Untervertreten bleiben im Bundesrat Mütter und Väter, da nur zwei der sieben Mitglieder Kinder haben. Auffallend ist, dass gleich fünf Mitglieder zwischen 54 und 59 Jahre alt sind – die stärkste Altersgruppe der Babyboomer ist also auch im Bundesrat dominant. Nicht repräsentiert werden im Bundesrat derzeit die urbanen Zentren: Sämtliche Bundesräte stammen aus Agglomerationen oder kleineren Gemeinden. Dienstältester ist Ueli Maurer. Er tritt 2019 sein zehntes Amtsjahr an und erreicht somit die durchschnittliche Dienstzeit, welche Bundesräte seit 1848 leisten.

Alles zu den Bundesratswahlen vom 5. Dezember 2018

Es ist ein historischer Tag für die Frauen. Die Bundesversammlung hat erstmals zwei Bundesrätinnen gleichzeitig gewählt: Viola Amherd (CVP) und Karin Keller-Sutter (FDP). Die Artikel im Überblick. 5.12.2018, 21:31

Quellen: Bundeskanzlei, eigene Recherchen, Bundesamt für Statistik

Quelle: luzernerzeitung.ch

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