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Internationale Anleiheinvestoren klagen gegen die Schweiz wegen Verlusten bei UBS-Übernahme von Credit Suisse

Eine Gruppe internationaler Anleiheinvestoren bereitet sich darauf vor, eine Klage vor einem US-Gericht gegen die Schweiz einzureichen. Sie behaupten, dass ihre Vermögenswerte aufgrund erheblicher Verluste infolge der Übernahme von Credit Suisse durch UBS enteignet wurden, berichtete die Financial Times.

Die Sammelklage wird von der Anwaltskanzlei Quinn Emanuel organisiert und soll bis zum Ende des Jahres eingereicht werden, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle dem Nachrichtenportal mitteilte.

Die Essenz dieses rechtlichen Anspruchs besteht darin, Entschädigung für die Verletzung der Eigentumsrechte der Investoren zu suchen.

Sowohl Quinn Emanuel als auch Credit Suisse haben zu diesem Thema geschwiegen und sich einer Stellungnahme enthalten.

Es ist erwähnenswert, dass Quinn Emanuel bereits rechtliche Schritte gegen die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde FINMA eingeleitet hat. Diese Fälle resultieren aus der staatlich unterstützten Rettung von Credit Suisse im März, die zu erheblichen Verlusten für die Inhaber von Additional Tier 1 (AT1)-Anleihen der Schweizer Bank führte, die sich auf 16 Milliarden Schweizer Franken oder 17,85 Milliarden US-Dollar beliefen. Die rechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit diesen Ereignissen deuten auf die komplexe und umstrittene Natur der Finanzwelt hin, und der Fall gegen die Schweiz unterstreicht die weitreichenden Konsequenzen solcher hochriskanten Finanztransaktionen.

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