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Schweizer Güterverkehr in unterirdische Tunnel

Bis 2031 wird die Schweiz die ersten 70 Kilometer Tunnelröhre für den unterirdischen Güterverkehr für Einzelhändler und Logistikunternehmen nutzen. Am Ende soll das Netz eine Strecke von 500 Kilometern werden und mehrere Städte verbinden.

Die Schweizer werden in der ersten Phase 3,5 Milliarden Euro bereitstellen. Dieser Betrag wird vollständig von Einzelhändlern und Logistikunternehmen eingezogen. Sie sehen eine Zukunft voraus, in der immer mehr Paletten, Kisten und Container in einem Umfeld von bereits stark befahrenen Schienen und Straßen von A nach B transportiert werden müssen. Es gibt Platz unter der Erde.

Die Idee für Cargo Sous Terrain (CST) wurde vor sechs Jahren geboren und erhielt letzten Monat grünes Licht. Die Schweizer Regierung verspricht, alle rechtlichen und regulatorischen Hindernisse zu beseitigen, falls vorhanden.

Die erste Strecke wird zwischen dem Flughafen Zürich und dem Logistikdrehkreuz Härkingen-Niederbipp verlaufen.

Das unterirdische System besteht aus einer Tunnelröhre mit drei Gleisen: zwei am Boden, eines auf hängenden Schienen. Elektrische Güterwagen fahren über den Tunnelboden, kleinere Kapseln für Pakete hängen an den Schienen. Die Transportgeschwindigkeit beträgt stabile 30 km / h und die Rohre sind 24 Stunden am Tag geöffnet.

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