Technologie

Schweizer Bank bietet Tether-Konto an

Die Schweizer Dukascopy Bank hat Stablecoin Tether eingebaut. Das Unternehmen gibt bekannt, dass Kunden mit einem Multi-Currency-Konto (MCA) die USDT-Stallmünze jetzt von ihrem Bankkonto aus halten können.

Dukascopy bietet seinen Kunden seit langem Bitcoin für Ein- und Auszahlungen an. Sie müssen jedoch über ein Handelskonto verfügen, das von der Dukascopy Bank als Krypto-finanzierbar genehmigt wurde.

Dazu gehört auch Tether (USDT). Zuerst müssen Kunden eine Brieftasche (indem Sie zeigen, dass Sie tatsächlich der Eigentümer sind) mit dem Bankkonto verknüpfen, um dann die Blockchain-Dollars überweisen zu können. Vermutlich ist dies eine Art NATÜRLICHER Prozess.

Tether ist ein sogenannter Stablecoin, ein Token auf verschiedenen Blockchains, der den Wert von $ 1 darstellen muss. Als jedoch die Terra USD-Stallmünze Anfang dieses Monats ihre Bindung verlor, war USDT kurzzeitig etwas weniger als einen US-Dollar wert.

Dukascopy beschäftigt Berichten zufolge 300 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Genf.

Peer-zu-Bank

Vor kurzem hat die Dukascopy Bank auch einen Peer-to-Peer-Marktplatz (P2P) für Kryptowährungen eingeführt.

Der Fokus des Finanzdienstleisters liegt auf der Ermöglichung sicherer Peer-to-Peer-Transaktionen von Fiat-Währungen. Der Verkäufer kann erst dann auf das Fiat-Geld des Käufers zugreifen, wenn die Krypto-Brieftasche des Käufers erfolgreich gutgeschrieben wurde.

Es ist eine neue Art des Bankwesens, bei der Stablecoins als Zahlungsschienen verwendet werden, während die Bank nur als (vorübergehende) Verwahrstelle und als Vermittler von Transaktionen fungiert. Sie fragen sich also vielleicht, wie Peer-to-Peer es ist, wenn die Bank ihren Service auf diese Weise anbietet.

Tether ist in der Schweiz ohnehin gut vertreten. Anfang dieses Jahres wurde Plan B lanciert, mit dem in der Bergstadt Lugano ein Bitcoin- und Tether-Standard eingeführt wurde. Berichten zufolge hat Lugano bereits mehr als 200 Einzelhändler davon überzeugt, Bitcoin zu akzeptieren.

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