Politik

Christliche Ideen durch neue EU-Gesetzgebung verboten

Ein Versuch, Weihnachten aus der Sprache der EU-Beamten zu verbannen, hat zu einem großen Aufruhr geführt. Aufgrund der Aufregung hat die maltesische EU-Kommissarin Helena Dalli (Gleichstellung) ihr umstrittenes Handbuch zur „inklusiven Sprache“ zurückgezogen.

Das Dutzende Seiten lange Dokument, das Dalli Ende Oktober stolz mit einem Foto auf Twitter präsentierte, enthält alle möglichen Richtlinien, um niemanden zu verärgern.

Um beispielsweise die ohnehin schon langweilige Sprache der EU-Bürokraten geschlechtsneutral zu machen, warnt sie davor, „Damen und Herren“ mehr zu verwenden. Aber auch englische Wörter wie Chairman und man-made sollten vermieden werden.

Der größte Teil der Aufregung ist über die Verbannung christlicher Begriffe entstanden. EU-Beamte sollten davon absehen, nach Taufen zu fragen, und sogar der Weihnachtsgruß sollte von der Liste der üblichen Höflichkeiten gestrichen werden. Die Richtlinie rät, über die Ferienzeit zu sprechen.

Besonders im katholischen Italien wurde das Dokument wie eine Bombe eingeschlagen. Mehrere prominente rechte Politiker haben wütend reagiert. Sogar der Vatikan hat durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Bedenken geäußert: „Ich glaube, dass das Anliegen, jede Diskriminierung zu beseitigen, berechtigt ist. Meiner Meinung nach ist dies jedoch nicht der Weg, um dieses Ziel zu erreichen.”

Kommissarin Dalli, die von der Aufregung sichtlich schockiert ist, sagt, dass sie die Bedenken prüfen wird. In einer Erklärung räumte sie ein, dass das Dokument in seiner jetzigen Form unzureichend sei und nicht den Standards der Europäischen Kommission entspreche. „Es erfordert eindeutig mehr Arbeit. Deshalb ziehe ich das Dokument zurück und arbeite weiter daran.”

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