Technologie

NASA kartiert Windströmungen in der oberen Atmosphäre

Die NASA startete am Sonntag ihre Black Brant XII-Rakete. Mit der Rakete möchte die Weltraumbehörde mehr über die Bewegung von Windströmungen in der oberen Schicht der Atmosphäre und der Ionosphäre erfahren. Zum Beispiel ist noch viel unklar, wie sich Energie in den miteinander verbundenen Schichten bewegt.

Die Rakete wurde um 2.44 Uhr morgens von Wallops Island vor der Küste des US-Bundesstaates Virginia gestartet. Etwa neun bis zehn Minuten nach dem Start setzte die Rakete Bariumdampf in einer Höhe von 349 bis 400 Kilometern frei. Dies geschah aus vier Bussen der Größe von 2 Litern. Der Dampf hinterließ eine Spur grüner Wolken und markierte, wo sich die Rakete befand und wo sich die Windströme befinden.

Nach Sonneneinstrahlung färbten die grünen Wolken violett. Da der Start im Dunkeln stattfand, waren die bunten Wolken mit bloßem Auge nicht gut sichtbar. Das menschliche Auge hat natürlich Schwierigkeiten, Violett von anderen Farben im Dunkeln zu unterscheiden. Mit Hilfe von Infrarotkameras kann die NASA den Dampf sehen. Die Weltraumbehörde betont, dass der Dampf keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt.

Am Freitag und Samstag verzögerte sich der Start aufgrund schlechter Wetterbedingungen. Am Sonntag konnte die Rakete noch abgefeuert werden.

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