Ausland

Deutschland will Regeln für Impfstoffe lockern

Gute Nachrichten für Menschen in Deutschland, die gegen Corona geimpft wurden oder nachweisen können, dass sie Corona hatten. Die Bundesregierung will, dass sie ihre Freiheiten so schnell wie möglich wiedererlangen. Das bedeutet keine Einschränkungen mehr, wie viele Menschen sie sehen können und keine Quarantänepflicht.

Jetzt können Sie nur noch in Deutschland einkaufen, wenn Sie einen negativen Test zeigen können. Gleiches gilt für einen Besuch in einem Museum oder Zoo. Aber wenn es an der Regierung liegt, wird es nicht für Menschen sein, die vollständig geimpft wurden oder von Corona geheilt wurden.

Selbst dann muss jeder noch Abstand halten und Mundkappen tragen. „Aber es kommen wirklich viele Freiheiten für sie zurück“, sagt Korrespondentin Judith van de Hulsbeek. „Die Leute dürfen wieder zusammenkommen, es wird keine Kontaktbeschränkungen mehr geben.“

Eine Person gilt als geheilt, wenn sie vor vier Wochen und sechs Monaten positiv auf Corona getestet wurde. Sie müssen sich einem einmaligen PCR-Test unterziehen. Wenn es negativ ist, werden die Beschränkungen aufgehoben. Eine Person, die geimpft wurde, muss keinen PCR-Test mehr durchführen.

Diese Änderung muss noch vom Parlament gebilligt werden. Mit dem grünen Licht können die Entspannungen an diesem Wochenende beginnen. „Es gibt einige Vorbehalte, aber viel Widerstand ist nicht zu erwarten“, sagt Van de Hulsbeek.

Junge Leute haben es schwer damit. Sie müssen zusehen, wie sich vor allem ältere Menschen und medizinisches Personal freier bewegen können. „Es gibt keinen Impfschutz“, sagt Van de Hulsbeek. „Die vorherrschende Idee ist jedoch, dass es nicht um Privilegien geht, die Sie Impfstoffen gewähren, sondern um die Rückgabe von Grundrechten.“

Und auch für die Jungen gibt es Licht am Ende des Tunnels. Anfang Juni hofft die Bundesregierung, den Impfauftrag aufheben zu können „das bedeutet, dass jeder, der geimpft werden möchte, einen Termin vereinbaren kann. Es gibt also eine Aussicht auf Impfung für alle“, sagt Van de Hulsbeek.

Seit einer Woche beschleunigt sich die Impfrate in Deutschland. Die Anzahl der Personen, die einen zweiten Schuss hatten, ist jedoch immer noch relativ gering. „Es gibt manchmal Tagesrekorde von mehr als einer Million Schüssen, aber immer noch haben nur 8 Prozent den zweiten Schuss gehabt“, sagt Van de Hulsbeek. Die Bundesregierung hofft, bis zum Ende des Sommers alle angeschrieben zu haben, die das wollen.

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