Ausland

Deutschland im Bann von Merkels Nachfolge

Die christdemokratischen Schwesterparteien CDU und CSU sind damit beschäftigt, Angela Merkels Nachfolger zu bestimmen. Weniger als ein halbes Jahr vor den Wahlen im September sind nun zwei potenzielle Kandidaten bekannt: Markus Söder von der bayerischen CSU und sein Hauptkonkurrent Armin Laschet von der CDU.

Sowohl CDU als auch CSU hoffen, die Wahl für das Kanzleramt gewinnen zu können. Beide Kandidaten sind Staatspräsidenten. Vor allem der CSU-Kandidat Söder ist bei den Deutschen beliebt. Grundsätzlich ist Laschet der Favorit, weil er von der CDU kommt, die viel größer ist als die CSU. Doch Söder geht es in den Umfragen in der Breite sehr gut, er hat eine Chance.

Aufgrund der großen Unterschiede in der Popularität der Kandidaten steht die Dachpartei vor einem schwierigen Dilemma. Es ist jetzt eine Wahl zwischen der Parteielite und dem Volk. Die Parteielite sagt, es sollte Laschet sein, aber die Umfragen sagen etwas anderes. Es könnte also noch spannend werden. Außerdem ist das Wahlverfahren auch ziemlich unklar. Normalerweise gehen die Kandidaten zusammen spazieren, teilweise für die Bühne, und unterhalten sich darüber. Am Ende dieses Gesprächs stimmen sie zu. Tatsächlich waren die Verhandlungen hart.

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