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Türkische Frauen gehen zum Schutz vor häuslicher Gewalt massiv auf die Straße

Tausende Frauen gingen am Samstag in der Türkei auf die Straße, um sich gegen die Entscheidung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu stellen. Er gab letzte Woche bekannt, dass sich die Türkei von einer Internationalen Konvention über Frauenrechte zurückzieht, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützt.

Laut der Gesundheitsorganisation WHO sind 38% der türkischen Frauen Opfer von Gewalt innerhalb einer Beziehung, mehr als in Europa, wo die Zahl 25 ist. Als der Vertrag 2011 unterzeichnet wurde, war die Türkei eines der ersten Länder, das die sogenannte Istanbuler Konvention unterzeichnete.

Doch Erdogan hat nun den Vertrag hinter sich gelassen. Es gibt Kritik aus konservativen Kreisen, dass das Abkommen die Gleichstellung der Geschlechter und damit Homosexualität fördert. Erdogans Entscheidung führte zu Protesten in Istanbul, wo sich Tausende Frauen versammelten.

Auch Amnesty International kritisiert die türkische Regierung für diesen Schritt. „Dies ist eine Katastrophe für Millionen von Frauen und Kindern im Land“, sagte der türkische Regisseur Ece Unver. Sie fordert daher die Regierung auf, die Entscheidung rückgängig zu machen.

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