Makroökonomie

Wirtschaft im Euroraum schrumpfte 2020 um 6,8%

Die Wirtschaft im Euroraum schrumpfte im Jahr 2020 um 6,8%. Sperren gegen die Ausbreitung des Virus verursachten den stärksten Rückgang, der jemals im Frühjahr verzeichnet wurde. Nach einer starken Erholung durch Entspannung nach dem Sommer begann der Rückgang in den letzten drei Monaten des Jahres wieder.

Das Europäische Statistische Amt Eurostat meldet im dritten Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts der Länder des Euroraums um 0,7% gegenüber dem Vorquartal. Auf jährlicher Basis ist es 5,1% Schrumpfung. Dies ist eine vorläufige Schätzung von Eurostat.

Im vierten Quartal zwang der starke Aufschwung des Coronavirus viele Länder des Euroraums, strengere Maßnahmen einzuführen. Mitte Dezember beispielsweise schloss die Wirtschaftskraft Deutschlands alle nicht wesentlichen Geschäfte, eine Maßnahme, die auch vom niederländischen Kabinett umgesetzt wurde.

Die Wirtschaft der Europäischen Union insgesamt ist nach ersten Schätzungen von Eurostat im Jahr 2020 um 6,4% zurückgegangen. Im vierten

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