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Brüssel genehmigt bedingte Fusion von Fiat und Peugeot

Der Zusammenschluss der Autohersteller Fiat Chrysler (FCA) und Peugeot (PSA) könnte unter Auflagen weitergehen, hat die Europäische Kommission nach eingehender Prüfung entschieden. Die beiden Konzerne sind nach Angaben des EU-Managements damit der drittgrößte Autohersteller der Welt unter dem Namen Stellantis.

Der Zusammenschluss von Fiat Chrysler mit Sitz im Vereinigten Königreich und der französischen Niederlassung von PSA wird genehmigt, weil die Unternehmen zusagen für den Marktzugang für kleintransporter unter 3,5 Tonnen gemacht haben. So wird beispielsweise eine Partnerschaft mit Toyota ausgebaut.

Die Kommission befürchtete, dass der geplante Zusammenschluss den Wettbewerb auf diesem Markt in 14 Mitgliedstaaten und im Vereinigten Königreich verringern würde. In diesen Ländern ist PSA oder FCA bereits Marktführer im segment mit einer breiten Palette von Marken und Modellen. Neben Fiat und Chrysler besitzt FCA auch Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth, Dodge und Ram, während PSA die Marken Peugeot, Citroën, DS, Opel und Vauxhall besitzt.

Die Vizepräsidentin der europäischen Kommission Margrethe Vestager (Wettbewerb) ist nach den zusagen beruhigt. „Der Zugang zu einem wettbewerbsfähigen Markt für kleintransporter ist für viele Selbstständige Unternehmer und kleine und mittlere Unternehmen in ganz Europa wichtig“, sagt Sie.

PSA und Fiat Chrysler produzierten bereits Transporter zusammen. Die beiden Unternehmen haben einen kombinierten potenziellen Marktanteil von 34% in Europa.

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