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Versicherungskonzern Allianz schrumpft trotz coronacrisis Nettogewinn

Die Allianz litt im Dritten Quartal erneut unter der coronacrisis, der Deutsche Versicherer zeigte sich jedoch widerstandsfähig. In den Sommermonaten fielen die Gesamtergebnisse nicht so stark wie in der Vorperiode. Auch überraschenderweise gab es einen höheren Nettogewinn in den Büchern.

Der Jahresumsatz sank um mehr als 6% auf 31,4 Mrd. Euro, das operative Ergebnis um knapp 3% auf 2,9 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal sank der Gewinn zuletzt um rund 19 Prozent. Unter dem Strich hatte die Allianz mit 2,1 Milliarden Euro fast sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der gestiegene Nettogewinn verdankt dem Konzern gute Ergebnisse aus Investitionen.

Aufgrund der Unsicherheiten rund um die coronacrisis gab der Versicherer erneut keine Prognose für das ganze Jahr ab. Der Konzern hat zudem beschlossen, sein zuvor suspendiertes aktienkaufprogramm für dieses Jahr nicht umzusetzen. Demnach hätte die Allianz 750 Millionen Euro an Aktien aufkaufen müssen.

Der virusausbruch brachte die Allianz sowie andere Versicherer Anfang dieses Jahres in eine schwierige situation. Einerseits führt die Pandemie zu höheren Ansprüchen aufgrund abgesagter Ereignisse und anderer Probleme von Unternehmen. Gleichzeitig haben Verbraucher beispielsweise weniger Reise-oder KFZ-Versicherungen.

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