Makroökonomie

Vertrauen in Deutsche Anleger wird zäh

Das Vertrauen deutscher Anleger und Analysten in die Zukunft der Wirtschaft ist im Oktober nach einem unerwarteten Anstieg im Vormonat stark gesunken. Das berichtete das ZEW-Forschungsinstitut. Der Rückgang war deutlich stärker als von ökonomen erwartet.

Der ZEW-index, der das Vertrauen in die nächsten drei bis sechs Monate widerspiegelt, erreichte ein Plus von 56,1 gegenüber einem plus von 77,4 einen Monat zuvor. Ökonomen hatten im Schnitt mit plus 72 gerechnet.

„Die große Euphorie von August und september scheint ein Ende zu haben“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. „Der jüngste starke Anstieg der Zahl der koronarthrombosen erhöht die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung.“

Der index, der das Vertrauen in die aktuelle situation misst, war immer noch negativ. Der Pessimismus scheint jedoch mit einer position von minus 59.5 weniger stark geworden zu sein, verglichen mit einem minus 66.2 im September.

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