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Zwei Spanische Großbanken erwägen Beitritt

Die beiden spanischen Großbanken Caixabank und Bankia erwägen eine Fusion und sprechen nun darüber. Dies würde den größten Kreditgeber des Landes schaffen.

Bankia wurde 2012 von der Regierung mit einem Rettungspaket von mehr als 22 Milliarden Euro gerettet. Damals erlitt der Finanzkonzern durch den Zusammenbruch des spanischen Immobilienmarktes enorme Verluste. Die Regierung hält immer noch mehr als 60% der bank, will aber angeblich jeden Vorschlag analysieren, der auf den Tisch kommt.

Caixabank und Bankia haben zusammen ein Vermögen von mehr als 650 Milliarden Euro. Die Caixabank hat einen Marktwert von knapp 11 Mrd. Euro, Bankia rund 3,2 Mrd. Euro. Bekannte Namen wie Santander und BBVA sind viel größer, aber das liegt daran, dass Sie zu einem großen Teil außerhalb der spanischen Grenzen aktiv sind.

Die Zahl der Kreditgeber in Spanien ist seit der Finanzkrise 2008 um drei Viertel zurückgegangen. Die coronacrisis übt noch mehr Druck auf die Banken aus, zusammenzugehen, weil Sie viel Geld separat beiseite legen müssen, um schlechte Kredite aufzunehmen und die Krise zu bewältigen. Niedrige Zinsen belasten auch die performance der Finanzkonzerne, und die Aufsichtsbehörden bestehen daher darauf, Finanzkonzerne zu fusionieren, um Kosten zu sparen.

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