Makroökonomie

Schweiz scheint weniger betroffen zu sein als Nachbarländer

Die Schweizer Wirtschaft hat im zweiten Quartal deutlich weniger Schäden erlitten als Ihre größeren Nachbarn. Doch die Wirtschaft des Alpenlandes schrumpfte in mindestens vier Jahrzehnten am stärksten.

Neue zahlen zeigen, dass das Schweizer Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den drei Monaten bis Ende Juni um 8,2% gesunken ist, was besser ist als von ökonomen erwartet. Zum Vergleich: im großen Nachbarland Deutschland ging die Wirtschaft um 9,7 Prozent zurück, in Frankreich und Italien sogar noch stärker.

Die Schweizer zahlen spiegeln den wirtschaftlichen Schmerz wider, der weltweit zu spüren ist. Die Regierungen haben versucht, den Schaden mit riesigen Hilfspaketen zu begrenzen, und die große Frage ist nun, wie man den Weg nach oben findet und die schlimmsten Schläge auf dem Arbeitsmarkt verhindert, während die staatlichen Beihilfen wieder reduziert werden.

Die Schweizer Wirtschaft scheint nach Ansicht von ökonomen auf einen Schrumpfkurs von etwa 6% bis 2020 zu gehen. Das wäre das stärkste Jahr seit den 1970er Jahren, Aber eine neue Sperrung zur Eindämmung der Ausbreitung des virus könnte die situation verschlimmern. Wie in vielen europäischen Ländern nehmen die Coronas-Angriffe in der Schweiz zu, und die Behörden in Zürich kündigten kürzlich eine neue Beschränkung für größere treffen an. Auch die Menschen dort müssen jetzt beim Einkaufen mundschutz tragen.

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