Makroökonomie

Die Industrie der Eurozone zeigt erneut Wachstum

Die Produktionstätigkeit in der Eurozone wird in diesem Monat wieder anziehen. Der britische Marktforscher Markit sagt dies in vorläufigen Zahlen. Es ist das erste Mal seit der Koronakrise, dass das Wachstum zurückkehrt. Die industrielle Aktivität wurde insbesondere im April und Mai von den Koronamaßnahmen hart getroffen, wonach eine immer geringere Kontraktion gemessen wurde.

Der Einkaufsmanagerindex, der die Aktivität anzeigt, betrug 51,1. Ein Wert über 50 zeigt ein Wachstum an, unterhalb dessen eine Kontraktion auftritt. Der Index für den Dienstleistungssektor schnitt mit 55,1 sogar noch besser ab.

In der deutschen Industrie gab es kein Schrumpfen mehr, aber auch kein Wachstum. Der Index dort betrug genau 50. Ökonomen hatten im Allgemeinen mit einer Punktzahl von 48 gerechnet und schrumpften daher immer noch. Im vergangenen Monat lag der Index bei 45,2.

Auch der deutsche Dienstleistungssektor entwickelte sich besser als erwartet. Davor kam Markit bei 56,7 gegen 47,3 im letzten Monat heraus. Ökonomen dachten an eine Punktzahl von 50,5.

Die Aktivität in der französischen Industrie wuchs mit 52 Punkten etwas weniger als im letzten Monat. Im Juni waren es noch 52,3. Der Dienstleistungssektor wuchs dort mit 57,8 gegenüber 50,7 im Vormonat stark.

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