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Der Umsatz von Roche wurde durch die Coronovirus-Epidemie beeinträchtigt

Das Schweizer Pharmaunternehmen Roche verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Gewinnrückgang aufgrund von Patienten, die während der Koronapandemie seltener ein Krankenhaus oder einen Hausarzt besuchten.

Insbesondere die Verkäufe des Multiple-Sklerose-Medikaments Ocrevus, der Hämophiliebehandlung Hemlibra, des Augenmedikaments Lucentis und des Medikaments Rituxan zur Behandlung von Leukämie gingen zurück. „Die Koronapandemie ist weltweit weiterhin eine große Herausforderung“, sagte CEO Severin Schwan in einer Erklärung.

Der Nettogewinn ging um 5 Prozent auf 8,5 Milliarden Franken (rund 7,9 Milliarden Euro) zurück. Der Umsatz ging um 4 Prozent auf 29,3 Milliarden Franken zurück. Der starke Schweizer Franken hat das Ergebnis beeinflusst. Der Gewinn bei konstanten Wechselkursen sei beispielsweise um 3 Prozent und der Umsatz um 1 Prozent gestiegen, sagte Roche.

Das Arzneimittel erwartet, dass das Ergebnis je Aktie im Einklang mit dem Umsatz wächst und auch die Dividende erhöht. Der Wettbewerber Novartis meldete in dieser Woche ähnliche Umsatz- und Gewinnrückgänge aufgrund der Abwesenheit von Patienten.

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