Makroökonomie

Weltwirtschaft soll 4,9 Prozent verlieren

Der Internationale Währungsfonds (IMF) schätzt den wirtschaftlichen Schaden durch die Koronakrise in diesem und im nächsten Jahr auf 12.000 Milliarden US-Dollar, wie aus einem Bericht über die „Große Sperrung“ hervorgeht. Laut der Chefökonomin des IWF, Gita Gopinath, hat das globale Handeln die tiefste Rezession seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren verursacht.

Für dieses Jahr wird ein weltweiter Rückgang von 4,9 Prozent erwartet. Diesem Rückgang würde im nächsten Jahr eine Erholung von 5,4 Prozent folgen. Dinge wie ein Impfstoff oder eine Behandlung gegen Covid-19 könnten der Wirtschaft einen Schub geben. Zusätzliche staatliche Unterstützung kann dies ebenfalls tun. Eine zweite Viruswelle würde die Genesung untergraben. Der Welthandel wird aufgrund der Krise in diesem Jahr voraussichtlich um 12 Prozent schrumpfen.

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