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Die Sammelklage mit Bayer/Roundup endete mit einem Deal

Der Chemiekonzern Bayer scheint mit der Mehrheit der Personen, die das Unternehmen wegen der Pestizid-Zusammenfassung verklagt haben, eine Einigung über eine Einigung erzielt zu haben. Bloomberg schreibt dies auf der Grundlage von Insidern. Roundup, das von der amerikanischen Firma Monsanto entwickelt wurde, ging nach der Übernahme dieser Firma in die Hände von Bayer über. Der Wirkstoff Glyphosat soll krebserregend sein, was bei Bayer zu etwa 125.000 Klagen von Opfern geführt hat.

Bayer hätte jetzt eine Einigung mit 50.000 bis 85.000 Menschen erzielt. Sie erhalten einen Betrag von mehreren tausend bis mehreren Millionen Dollar, je nachdem, wie ernst ihre Situation ist. Der Deal ist Teil von Bayers Plan, die Roundup-Ansprüche so schnell wie möglich zu begleichen. Der deutsche Chemiekonzern würde dafür bis zu 10 Milliarden Dollar ausgeben.

Die Siedlungen sollten nächsten Monat bekannt gegeben werden. Dann würden auch die Anwälte der Beschwerdeführer die erzielte Einigung unterzeichnen.

Bayer kaufte Monsanto im Sommer 2018 für 53 Milliarden Euro. Seitdem ist der Aktienkurs von Bayer um 42 Prozent gefallen, was teilweise auf die Roundup-Ansprüche zurückzuführen ist. Damit verschwand der Marktwert von rund 36 Milliarden Euro.

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