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Erster Verlust für den Flughafenbetreiber Frankfurt seit 2001

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport schloss das erste Quartal dieses Jahres mit einem Verlust von 35,7 Millionen Euro ab, gegenüber einem Gewinn von 28 Millionen Euro im Vorjahr. Die deutsche Flughafengesellschaft verzeichnete erstmals seit der Börsennotierung im Jahr 2001 ein negatives Ergebnis.

Der Passagierstrom versiegte aufgrund der Koronakrise. Stefan Schulte, CEO von Fraport, sprach von der schlimmsten Krise in der Branche aller Zeiten. Im März beförderte der Flughafen fast zwei Drittel weniger Passagiere als ein Jahr zuvor. Im April war die Situation mit einem Rückgang des Passagierstroms um 97 Prozent noch akuter.

Der Jahresumsatz ging um 18 Prozent auf 661 Millionen Euro zurück. Der Flugverkehr brach vor allem im März zusammen. Das Betriebsergebnis verringerte sich um mehr als ein Drittel auf 129 Millionen Euro.

Maßnahmen zur Kostensenkung entlasteten die Situation nur teilweise. Dies bedeutet, dass die Mitarbeiter weniger Stunden arbeiten. Geplante Ausgaben wurden ebenfalls teilweise verschoben. Der Bau des neuen Terminals in Frankfurt wird fortgesetzt.

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