Makroökonomie

Die französischen Einzelhandelsumsätze brachen im März aufgrund der Krise ein

Die Filialverkäufe in Frankreich gingen im März im Vergleich zum Vormonat um fast ein Viertel zurück, da viele Filialen aufgrund der Koronakrise geschlossen wurden. Die französische Zentralbank hat dies gemeldet.

So gingen die Verkäufe von Autos und weißer Ware um 43 Prozent zurück, während die Lebensmittel um 0,9 Prozent zurückgingen. Im gesamten ersten Quartal gingen die Einzelhandelsumsätze gegenüber der Vorperiode um mehr als 7 Prozent zurück. In französischen Supermärkten stieg der Umsatz, in Kaufhäusern ging er jedoch stark zurück.

Der französische Präsident Emmanuel Macron gab am Montag bekannt, dass die Sperrung in Frankreich bis zum 11. Mai verlängert wird. Die strengen Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus traten am 17. März in Kraft und wurden seitdem einmal verlängert.

Um den schädlichen Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft entgegenzuwirken, stellt die französische Regierung noch mehr Geld zur Verfügung, um beispielsweise Unternehmen zu unterstützen. Nach Angaben des französischen Finanzministers Bruno Le Maire sind dies 110 Milliarden Euro. Das Erste-Hilfe-Paket bezog sich immer noch auf 45 Mrd. EUR.

Laut Le Maire werden der Luftfahrtgruppe Air France-KLM staatliche Beihilfen angeboten. Die Unterstützung für Air France-KLM werde in den kommenden Tagen kommen, sagte der Minister im französischen Radio.

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