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Airbus stimmt französischem Bußgeld zu und verhindert weitere Verfolgung

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat einer Einigung in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in einem Bestechungsfall zugestimmt. Das hat die Gerechtigkeit in Frankreich bekannt gemacht. Mit dem Bußgeld erwirbt der Luftfahrtkonzern eine weitere Anklage wegen Korruption.

Airbus schließt eine Vereinbarung mit Staatsanwälten in Frankreich, Großbritannien und den USA. Diese Länder werfen dem Unternehmen vor, Bestechungsgelder über Vermittler in 16 Ländern gezahlt zu haben, um Flugzeugaufträge zu erhalten. Die französische Staatsanwaltschaft gibt an, dass Airbus den Gewinn von über 1 Milliarde Euro illegal gesteigert hat.

Die Geldbuße, für die Airbus bereits Anfang dieser Woche Vorsorge getroffen hatte, wurde auf einer Sitzung bekannt gegeben, bei der ein französischer Richter seine Zustimmung zu der Geldbuße erteilen musste. Die Einigung gilt als eine der größten in einem Bestechungsfall. Eine weitere Strafverfolgung könnte Airbus jedoch mehr kosten, da das Unternehmen dann von der lukrativen öffentlichen Auftragsvergabe in den USA und in der Europäischen Union ausgeschlossen werden könnte.

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