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US-Regulierungsbehörde will rechtliche Schritte gegen Facebook einleiten

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) will gegen Facebook vorgehen, weil die Regulierungsbehörde über die Wettbewerbsposition des Unternehmens besorgt ist, heißt es im Wall Street Journal. Die Aufsichtsbehörde ist besonders besorgt darüber, wie die verschiedenen Facebook-Apps zusammenarbeiten.

Facebook plant, die Chat-Apps WhatsApp und Messenger zusammenzuführen. Auf diese Weise soll es einem Facebook-Nutzer beispielsweise möglich sein, eine Nachricht an einen WhatsApp-Nutzer ohne Facebook- oder Instagram-Account zu senden.

Mit der Integration von Chat-Diensten will Facebook in der Lage sein, mit anderen Messaging-Diensten wie SMS, Apples iMessage und verschiedenen Google-Apps besser mithalten zu können, teilten Quellen der New York Times Anfang 2019 mit.

Die US-Regulierungsbehörde ist jedoch besorgt über die starke Wettbewerbsposition von Facebook und erwägt rechtliche Schritte, um diese Integration zu stoppen. Quellen sprechen mit dem Wall Street Journal.

Der Zeitung zufolge besteht auch die Befürchtung, dass die Verbindung der Chat-Dienste mit Regulierungsbehörden wie der FTC die Aufteilung des Unternehmens erschweren wird. Eine Option, die die Aufsichtsbehörde erwägt, teilte die FTC der New York Times im August mit.

Facebook wird seit mehreren Monaten von der Aufsichtsbehörde untersucht. Diese Studie untersucht unter anderem die Wettbewerbsposition des Unternehmens und ob das Unternehmen die Konkurrenz durch die Übernahme anderer Unternehmen „aufgekauft“ hat.

Facebook und die FTC wollten beide nicht auf die Nachricht der Zeitung antworten.

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