Makroökonomie

Moody’s: Italienisches Bankensystem stabil

Die Ratingagentur Moody’s steht dem italienischen Bankensystem positiver gegenüber. Das Unternehmen hat die Erwartung von „negativ“ auf „stabil“ angepasst. Banken haben immer weniger Problemkredite und können an besserem Kapital festhalten. Darüber hinaus haben sich die Finanzierungsbedingungen verbessert.

„Wir gehen davon aus, dass die Anzahl der Problemkredite im Jahr 2020 zum fünften Mal in Folge sinkt“, so Fabio Iannò von Moody’s in einer Erklärung. In dieser Hinsicht haben die italienischen Banken noch einen weiten Weg vor sich. Rund 8 Prozent der italienischen Kredite gelten als problematisch, wobei der Durchschnitt in der Europäischen Union (EU) 3 Prozent beträgt.

Moody’s hat die Einschätzung ebenfalls angepasst, da das Unternehmen davon ausgeht, dass die italienische Wirtschaft stabil bleibt und sogar leicht wächst. Nach Angaben der Ratingagentur werden italienische Banken in den Jahren 2019 und 2020 rentabler, auch weil sie aufgrund der jüngsten Umstrukturierungen effizienter werden. Die Kapitalpuffer dürften ebenfalls stabil bleiben.

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