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Die Schmuckkette Tiffany lehnt ein Gebot ab

Die amerikanische Schmuckkette Tiffany wird das Übernahmeangebot des französischen Luxusgüterherstellers Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) ablehnen. Das sagen Insider. Der Vorschlag soll einen Wert von 14,5 Milliarden US-Dollar haben.

Tiffany-Berater prüfen derzeit den Vorschlag von LVMH, aber Quellen zufolge würde dies das Unternehmen unterbewerten. Verschiedene Aktionäre haben den Preis bereits als zu niedrig bezeichnet.

LVMH hat lange nach Möglichkeiten gesucht, auf dem amerikanischen Markt zu expandieren. Das Unternehmen gehört dem Gründer und CEO Bernard Arnault und besitzt Marken wie Dior, Louis Vuitton und Sephora. 2011 übernahm es den italienischen Juwelier Bulgari für Milliarden.

Die amerikanische Tiffany wurde 1837 vom Juwelier Charles Lewis Tiffany gegründet. Derzeit arbeiten dort rund 14.000 Menschen. Die Kette ging 1979 in die Hände des Kosmetikunternehmens Avon über und wurde anschließend von Investoren übernommen. Tiffany ist seit 1987 börsennotiert. Das bekannteste Geschäft des Unternehmens ist die schicke Filiale an der Fifth Avenue in New York. Dieser Ort wurde auch aus dem Buch und später dem „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn im Jahr 1961 bekannt.

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