Politik

EU-Chefs ernennen Lagarde zum EZB-Chef

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben Christine Lagarde zur Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) ernannt. Die 63-jährige Französin kann ab 1. November offiziell in Frankfurt arbeiten.

Lagarde antwortete mit einem Tweet und einem Foto von sich selbst mit Mario Draghi, dem derzeitigen EZB-Präsidenten. „Mein aufrichtiger Dank geht an die europäischen Staats- und Regierungschefs. Es ist eine Ehre, die Nachfolge von Mario Draghi antreten zu dürfen. Ich freue mich darauf, mit den talentierten Mitarbeitern der EZB zusammenzuarbeiten, um die Preise in der Eurozone stabil und die Banken sicher zu halten.“

Das Europäische Parlament hatte bereits grünes Licht für die einstimmige Ernennung der EU-Finanzminister der Eurozone, der Eurogruppe, gegeben. Für den ehemaligen IWF-Chef und ehemaligen Minister für Finanzen und Landwirtschaft in Frankreich gilt eine nicht erneuerbare Amtszeit von acht Jahren. Draghi war die ganzen acht Jahre an der Spitze der EZB.

Am ersten Arbeitstag der ersten weiblichen EZB-Präsidentin startet die EZB ein neues Rückkaufprogramm für Anleihen mit einem monatlichen Volumen von 20 Milliarden Euro. Dieses Programm läuft so lange wie nötig.

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