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Koning bittet die UN um Aufmerksamkeit für MH17 und die Rechte sexueller Minderheiten

König Willem-Alexander forderte in seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen Russland auf, sich an der MH17-Untersuchung zu beteiligen. „Die Angehörigen der 298 Opfer erwarten Gerechtigkeit und wir werden nicht ruhen, bis die Gerechtigkeit erledigt ist.“

Der König erklärte, es sei nicht hinnehmbar, dass „diejenigen, die für internationale Verbrechen verantwortlich sind, Gerechtigkeit meiden“. Er sagt, dass die Niederlande weiterhin entschlossen sind, den Internationalen Strafgerichtshof zu stärken, da er ein unverzichtbarer Bestandteil der internationalen Rechtsordnung ist.

Willem-Alexander hat in seiner Rede auch auf die Rechte sexueller Minderheiten geachtet.

„Das Königreich der Niederlande ist erfreut darüber, dass die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Transgender-Personen und anderen Minderheiten an immer mehr Orten der Welt gesetzlich verankert wird. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, aber letztendlich ist es die Praxis, die zählt.“

Der König erwähnte auch den Klimawandel. Die internationale Zusammenarbeit sei für die Zukunft des Planeten noch nie so dringend gewesen.

„Treibhausgase kennen keine Grenzen. Nur gemeinsam können wir den Klimawandel bewältigen. Wir freuen uns, dem Ruf nach Verantwortung und Ehrgeiz Folge zu leisten.“

Der König erklärte, die Unterstützung der Vereinten Nationen stehe unter Druck, während eine enge Zusammenarbeit zwischen den Staaten von großer Bedeutung für „die Freiheit, Sicherheit und den Wohlstand aller“ sei. „Der Kampf gegen Armut und Ungleichheit ist am besten, wenn wir uns grenzüberschreitend zusammenschließen. Wir brauchen einander mehr denn je.“

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