Makroökonomie

Die Fed greift wieder in den Geldmarkt ein

Die US-Notenbank hat am Dienstag durch zwei Transaktionen 105 Milliarden US-Dollar in das US-Finanzsystem gepumpt. Damit will die Notenbank steigenden Zinsen am Geldmarkt oder am Markt für kurzfristige Kredite entgegenwirken und den plötzlichen Liquiditätsmangel beheben.

Die Nachfrage bei der ersten Auktion von sogenannten Repos oder Pensionsgeschäften war mehr als doppelt so hoch wie das Angebot, nämlich 62 Milliarden Dollar. 30 Milliarden Dollar wurden angeboten. In einer zweiten Transaktion bot die Fed Repos in Höhe von 75 Mrd. USD an, während die Nachfrage um 5 Mrd. USD höher war.

Die US-Notenbank hatte bereits angekündigt, diese Woche dreimal einzugreifen. Die Fed hat letzte Woche zum ersten Mal seit der Finanzkrise am Repo-Markt interveniert. Der Druck auf den Geldmarkt hält zum Teil an, weil die Banken im Vorfeld des dritten Quartals ihre Bilanzen bereinigen und daher weniger bereit sind, Liquidität bereitzustellen.

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