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LSE lehnt Tauschangebot für Hongkong ab

Die London Stock Exchange (LSE) hat ein Übernahmeangebot ihres Kollegen in Honkong abgelehnt. Das Board des britischen Börsenbetreibers stimmte einstimmig gegen die Annäherung von Hong Kong Exchanges and Clearing (HKEX). LSE sieht auch keinen Grund, ein Gespräch zu beginnen, und betont die Zusammenarbeit mit der Shanghai Stock Exchange.

Das Angebot von HKEX von 29,6 Milliarden Pfund, mehr als 33 Milliarden Euro, wurde von vielen Experten als nicht tragfähig angesehen. Die Hongkonger Börse wollte, dass die LSE eine geplante Übernahme von Refinitiv, der ehemaligen Datenfiliale von Thomson Reuters, aufgibt. LSE hat angekündigt, diese Akquisition weiterhin zu unterstützen.

Die Tatsache, dass Hongkong ein chinesisches Gebiet ist, ist ebenfalls sensibel. Die britischen Behörden haben bereits angekündigt, die Übernahme wegen möglicher „Sicherheitsrisiken“ eingehend zu prüfen. Der italienische Finanzminister Roberto Gualtieri gab ebenfalls an, die Situation zu untersuchen. Die LSE ist Mehrheitsaktionärin der Mailänder Börse.

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