Makroökonomie

Der ZEW-Index erreichtet ein Niveau von minus 44,1

Das Vertrauen deutscher Investoren und Analysten in die Wirtschaft ist im August im Vergleich zum Vormonat stark gesunken. Dies geht aus Zahlen des ZEW hervor.

Der ZEW-Index, der das Vertrauen in die kommenden drei bis sechs Monate widerspiegelt, erreichte ein Niveau von minus 44,1 gegenüber minus 24,5 im Vormonat. Ökonomen hatten allgemein mit einer Verschlechterung auf minus 28 gerechnet.

Laut ZEW-Vorsitzendem Achim Wambach war das deutlich geringere Vertrauen auf die jüngste Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China, das Risiko weiterer Zinssenkungen und die zunehmende Chance auf einen No-Deal-Brexit zurückzuführen. Diese Faktoren belasten auch das „bereits schwache Wirtschaftswachstum“. „Dies dürfte die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion zusätzlich belasten.“

Es ist der vierte Monat in Folge, in dem das Vertrauen der Anleger sinkt. Auch im Juni war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Dann ging die Anzeige von minus 2,1 auf minus 21,1.

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