Ausland

Ungarn verhaftet „rücksichtslosen“ Kapitän des Katastrophenschiffs Donau

Die ungarische Polizei verhaftete den Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes, das am Donnerstag mit einem Kreuzfahrtschiff auf der Donau in den tödlichen Unfall verwickelt war. Bei dem Unfall am Mittwochabend kamen mindestens sieben südkoreanische Touristen ums Leben.

Der Kapitän ist ein 64-jähriger Ukrainer aus Odessa. Er wurde wegen rücksichtslosen Verhaltens im Wasserverkehr verhaftet, das zu mehreren Opfern führte, teilte die Polizei mit. Der Verdächtige ist Kapitän der 135 Meter langen Viking Sigyn, die mit einem 26 Meter langen Ausflugsboot kollidierte. Der letzte kenterte und sank innerhalb von Sekunden.

Die ungarischen Rettungsdienste haben derweil wenig Hoffnung, dass Überlebende gefunden werden. Das Ausflugsboot hatte 35 Personen an Bord, darunter 33 südkoreanische Touristen. Die Kollision ereignete sich im Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Budapest.

Sieben Menschen konnten lebend aus dem Wasser geholt werden, für sieben andere kam die Hilfe zu spät. Die anderen Passagiere werden offiziell vermisst. Unter den Vermissten sind auch die beiden ungarischen Besatzungsmitglieder.

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