Makroökonomie

IATA: Konsequenzen am Boden 737 MAX sind spürbar

Die globale Luftfahrt spürt die Konsequenzen, wenn die Boeing 737 MAX am Boden bleibt. IATA-CEO Alexandre de Juniac sagte dies. Der Fachverband bereitet ein 737 MAX-Treffen vor, an dem Luftfahrtbehörden, Boeing und Fluggesellschaften teilnehmen werden.

Dort muss der Sachverhalt besprochen und die Rücksendung des Gerätes vorbereitet werden. „Wir erwarten nicht, dass die 737 MAX früher als in zehn bis zwölf Wochen wieder fliegen kann. Aber darüber sind wir nicht im klaren“, sagte De Juniac. Er betont, dass die zuständigen Behörden entscheiden müssen, wann der MAX wieder fliegen darf.

Die weltweite Nachfrage nach Flügen stieg im April jährlich um 4,3 Prozent. Die Kapazität der Fluggesellschaften stieg im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung stieg im April um 0,6 Prozent auf 82,8 Prozent, ein Rekordwert. Das Wachstum war laut De Juniac „nicht außergewöhnlich“ und teilweise auf die späten Osterferien zurückzuführen.

Es bleibt eine schwierige Zeit für Luftfrachtunternehmen. Der Luftfrachtverkehr ging jährlich um 4,7 Prozent zurück. De Juniac zufolge leidet der Sektor unter dem Handelsstreit zwischen den USA und China und der Unsicherheit über den Brexit, der den internationalen Handel geschwächt hat.

Die IATA wird am kommenden Wochenende ihr jährliches Treffen in Seoul abhalten. Parallel dazu findet in der südkoreanischen Hauptstadt der World Air Transport Summit statt.

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