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Gerücht: Intel, Qualcomm und Broadcom stoppen die Auslieferung von Huawei-Chips

US-amerikanische Chiphersteller wie Intel, Qualcomm, Broadcom und Xilinx sollen ihren Mitarbeitern mitgeteilt haben, dass sie das in den USA verhängte Handelsverbot einhalten und die Lieferungen an Huawei einstellen.

Die Einstellung der Chip-Lieferungen ist sofort wirksam und bleibt laut Bloombergs Ankündigung bis auf Weiteres in Kraft. Das Auslieferungsverbot folgt der Nachricht, dass Google Huawei die Android-Lizenz entzogen hat. Vorhandene Geräte behalten jedoch weiterhin Zugriff auf den Play Store und den Play Protect-Schutz, berichtete Google später.

Das Verbot hat erhebliche Konsequenzen für Huawei. Intel liefert unter anderem Xeon-Prozessoren für Server in Huawei-Rechenzentren, während Qualcomm Modems für Netzwerkgeräte und Smartphones liefert. Huawei stellt eigene HiSilicon Kirin-Prozessoren für seine Smartphones her. Xilinx liefert fpgas an das chinesische Unternehmen und Broadcom liefert auch Chips für Netzwerkgeräte von Huawei. Es ist unklar, was der Lieferstopp für die Pläne von Huawei bedeutet, 5g-Netzwerke weltweit aufzubauen.

Laut Bloomberg soll Huawei in den letzten Monaten im Vorfeld eines erwarteten Handelsverbots in großem Umfang Chip-Bestände aufgebaut haben. Das chinesische Technologieunternehmen soll seit mindestens Mitte 2018 Bestände an Bauteilen aufbauen.

Letzte Woche erließ US-Präsident Trump einen Erlass, der US-Tech-Unternehmen den Handel mit Huawei untersagte. Dafür benötigen sie die Erlaubnis der Regierung. Trump verlässt sich bei der Bestellung auf die nationale Sicherheit der USA. Es ist ein Verbot des Verkaufs oder der Lieferung von Informations- oder Kommunikationstechnologie, das die nationale Sicherheit der USA gefährden kann.

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