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UN-Experten: Bestrafung für Assange ist „unverhältnismäßig“

Experten haben die fast einjährige Haftstrafe, zu der Julian Assange verurteilt wurde, kritisiert. Eine spezielle Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen nennt diese Bestrafung „unverhältnismäßig“.

Assange suchte 2012 nach einer sicheren Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft, um seine Übergabe an Schweden zu verhindern. Während er auf Kaution frei war. Der Australier lagerte bis April dieses Jahres dort. Dann wurde er verhaftet und zu 50 Wochen Gefängnis verurteilt.

Die Vereinigten Staaten haben um Auslieferung gebeten. Assange weigert sich weiterhin, sich diesem Land zu ergeben. Dort droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe. Die US-Behörden sagen, er habe mit Chelsea Manning an geheimen Regierungsdokumenten gearbeitet. Dafür hätte er versucht, einen Pentagon-Computer zu hacken.

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